Hunderassen
Wie auch bei Katzen unterscheiden sich Hunde in Rassen. Hierbei kann es sich um reinrassige Tiere, aber auch um Mischlinge handeln.
Viele Geschmäcker sind verschieden, aber so kann man sich auch sicher sein das für jeden Menschen etwas dabei sein könnte. Ob nun etwas Kleines, etwas Mittleres oder gar einen sehr großen Hund. Bei den Hunderassen gibt es dann Unterschiede zu den bekannten und beliebten Hunden, als auch zu den derzeit noch wenig bis unbekannten Rassen. Diese verschiedenen Rassen können beispielsweise auch sehr wichtig sein, wenn diese im Beruf wie Polizei oder Feuerwehr oder Hütehund / Wachhund sich besonders eignen sollen.
Jeder dieser Rassen unterscheidet sich dann schon im Wesen oder auch in der Art der Lernbegeisterung und Leistungsfähigkeiten. So eignet sich nicht jede Hunderasse zum Einsatz als Drogenhund oder zum Wachhund. Die vielen ausgeprägten Sinnesorgane der Tiere bleiben da sehr unterschiedlich. Andere bevorzugen die kleinen Schoßhündchen wie Chihuahua oder den Mops.
Zu den typischen Familienhunden zählen hingegen Rassen wie der Golden Retriever bis hin zum Schäferhund und Labrador. Das hängt natürlich auch von den unterschiedlichen Geschmäckern ab. Viele bevorzugen gerade die Mischlingshunde, weil diese oft preiswerter und ein längeres Leben vorweisen können. Bei den reinrassigen Hunden spielt oft etwas mehr eine entscheide Rolle. Stammbäume und Züchter, sowie eventuelle Preise / Auszeichnungen spielen sich in den hier in den Vordergrund.
Oft kommen bei reinrassigen Hunden auch noch Probleme der Überzüchtung eine Rolle. So ist es oft bekannt, dass ein Hüftschaden schon bei der Kindheit zu erwarten ist. Jedoch bei Mischlingen treten solche Beschwerden weniger auf. Wenn man sich jedoch für einen der unzähligen Rassen entscheiden möchte, kann sich gerne im örtlichen Tierheim oder selbstverständlich bei Züchtern gern mal umschauen und sich informieren. Vielleicht entscheiden Sie sich ja auch nach einem ersten Gefühl für einen Hund, oder vertrauen einfach auf Erfahrungen der Hundezüchter. Denn gerade, ob sich ein Hund für eine Familie eignet, oder doch besser für Veranstaltungen ist eine nicht unwichtige Entscheidung von Ihnen und dem Züchter.
Worauf bei der Wahl einer Hunderasse achten?
Bei der Auswahl einer Hunderasse hilft es, nicht nur nach Größe oder Aussehen zu entscheiden. Wichtig ist vor allem, ob der Hund zum eigenen Alltag passt. Ein lebhafter Hund braucht andere Beschäftigung als ein eher ruhiger Begleiter, und ein großer Hund stellt andere Anforderungen an Platz, Führung und Organisation als ein kleiner Hund.
Auch die Wohnsituation, die verfügbare Zeit und die Erfahrung mit Hunden sollten in die Entscheidung einfließen. Wer zum ersten Mal einen Hund hält, kann von einer Rasse profitieren, die im Alltag gut einschätzbar ist und deren Bedürfnisse sich realistisch erfüllen lassen. Familien sollten zusätzlich überlegen, wie der Hund in den gemeinsamen Tagesablauf passt und wer sich regelmäßig um Pflege, Bewegung und Erziehung kümmert.
Vorbereitung vor der Anschaffung
Bevor ein Hund einzieht, ist es sinnvoll, verschiedene Rassen in Ruhe zu vergleichen und nicht nur einzelne Bilder oder kurze Beschreibungen zu betrachten. Ein persönliches Kennenlernen von Hunden kann dabei helfen, ein besseres Gefühl für Temperament, Größe und Verhalten zu bekommen.
Hilfreich ist es außerdem, Fragen zu stellen: im Tierheim, bei verantwortungsvollen Züchtern oder bei fachkundigen Ansprechpartnern rund um Hundehaltung und Erziehung. Dabei sollte es nicht nur um die Rasse gehen, sondern auch um den einzelnen Hund, seine bisherigen Erfahrungen und seine Alltagstauglichkeit.
Typische Fehler bei der Rassewahl
Ein häufiger Fehler ist die Auswahl allein nach dem äußeren Erscheinungsbild. Ein Hund kann optisch sehr gut gefallen, im Alltag aber andere Ansprüche haben, als man zunächst erwartet. Ebenso wird manchmal unterschätzt, wie viel Zeit Erziehung, Beschäftigung, Pflege und gemeinsame Aktivitäten benötigen.
Auch spontane Entscheidungen können schwierig sein. Wer sich vorher mit den Eigenschaften einer Rasse, dem eigenen Tagesablauf und den langfristigen Aufgaben beschäftigt, trifft meist eine ruhigere und passendere Wahl. Dabei sollte immer bedacht werden, dass jeder Hund ein eigenes Wesen hat und nicht alle Tiere einer Rasse gleich sind.
Kurze Checkliste vor der Entscheidung
- Passt die Größe des Hundes zur Wohnsituation und zum Alltag?
- Kann der Hund ausreichend Bewegung, Beschäftigung und Aufmerksamkeit bekommen?
- Ist bereits Erfahrung mit Hunden vorhanden oder wird zusätzliche Unterstützung benötigt?
- Wie viel Pflegeaufwand ist realistisch dauerhaft möglich?
- Passt das Wesen des Hundes zu Familie, Beruf und Freizeit?
- Wurde der einzelne Hund persönlich kennengelernt und nicht nur nach der Rasse beurteilt?
Liste der Hunderassen
- Affenpinscher
- Afghanischer Windhund
- Agassin
- Aidi
- Airdale Terrier
- Akita Inu
- Alangu Mastiff
- Alano Español
- Alapaha Blue Blood Bulldog
- Alaskan Malamute
- Alpenländische Dachsbracke
- Altdänischer Vorstehhund
- Altdeutsche Hütehund
- Altdeutscher Schäferhund
- American Bulldog
- American Cocker Spaniel
- American Eskimo Dog
- American Foxhound
- American Hairless Terrier
- American Pit Bull Terrier
- American Staffordshire Terrier
- American Staghound
- American Toy Terrier
- American Water Spaniel
- Anatolischer Hirtenhund
- Anglo-Français de petite vénerie
- Appenzeller Sennenhund
- Ariegeois
- Armant
- Australian Cattle Dog
- Australian Kelpie
- Australian Shepherd
- Australian Silky Terrier
- Australian Terrier
- Australien Stumpy Tail Cattle Dog
- Azawakh
- Bakharwal
- Bandog (Kettenhund)
- Barbet
- Barsoi
- Basenji
- Basset artésien normand
- Basset bleu de Gascogne
- Basset fauvet de Bretagne
- Basset Hound
- Bassett d’Artois
- Bayerische Gebirgsbracke
- Bayerische Gebirgsschweißhunde
- Beagle
- Beagle Harrier
- Beard Collie
- Beauceron
- Bedlington Terrier
- Belgischer Schäferhund
- Bergamasker Hirtenhund
- Berger Blanc Suisse (Weisser Schweizer Schäferhund)
- Berger de Picardie
- Berger de Savoie
- Berger des Pyrénées
- Berner Laufhund
- Berner Sennen
- Bernhardiner
- Bichon Frise
- Biewer Terrier
- Billy
- Bisben
- Black and Tan Coonhound
- Bloodhound
- Blue Lacy
- Bluetick Coonhound
- Bobtail
- Boerboel (Börböl)
- Bologneser
- Bolonka Franzuska (Französisches Schosshündchen)
- Bolonka Zwetna (Farbiges Schoßhündchen)
- Bordeaux Dogge
- Border Collie
- Border Terrier
- Bosnischer Rauhaariger Laufhund
- Boston Terrier
- Bouledogue Francais
- Bouvier des Ardennes
- Bouvier des Flandres
- Boykin Spaniel
- Bracco Italiano
- Brandlbracke
- Braque Belge
- Braque d’Auvergne
- Braque de l’Ariège
- Braque du Bourbonnais
- Braque Dupuy
- Braque Francais De Gascogne
- Braque Francais des Pyrenees
- Braque Saint-Germain
- Briard
- Briquet Griffon Vendéen
- Broholmer
- Bullmastiff
- Bullterrier
- Cairn Terrier
- Cao de Água Português
- Cao de Castro Laboreiro
- Cavalier King Charles Spaniel
- Chesapeake Bay Retriever
- Chihuahua kurzhaarig
- Chihuahua langhaarig
- Chinesische Schopfhund
- Chow Chow
- Collie Kurzhaar
- Collie Langhaarig
- Coton de Tulear
- Dackel
- Dalmatiner
- Deutsch Drahthaar
- Deutsch Kurzhaar
- Deutscher Boxer
- Deutscher Schäferhund
- Dobermann
- Französische Bulldogge
- Golden Retriever
- Husky
- Jack Russell Terrier
- Labrador
- Mastiff
- Mops
- Pudel
- Rottweiler
- Shepherds
- Shiba Inu
- Shih-Tzu
- Weimaraner
- Yorkshire Terrier


