Hundesitting
Sie sind berufstätig und wissen nicht wohin tagsüber mit Ihrem Hund? Kein Problem, dafür gibt es Hundesitting durch Hundesitter. Auch berufstätige Menschen brauchen nicht auf einen Hund zu verzichten. Die Hundesitter gehen regelmäßig mit Ihrem
Hund spazieren. Diesen Job verrichten gern Schüler und Studenten, die sich ein kleines Taschengeld verdienen möchten. Natürlich möchte man seinen Schützling nicht jedem anvertrauen.
So sollten Sie sich den Hundesitter schon sehr genau ansehen, sich ruhig Reverenzen geben lassen. Auch im ansässigen Tierheim oder bei Tierärzten kann man einen Aushang machen für einen Hundesitter.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Bei der Auswahl eines Hundesitters kommt es nicht nur darauf an, dass jemand Zeit hat. Wichtig ist vor allem, dass die Betreuungsperson zuverlässig wirkt, ruhig mit Hunden umgeht und bereit ist, klare Absprachen einzuhalten. Auch Erfahrung im Umgang mit Hunden kann hilfreich sein, besonders wenn Ihr Hund bestimmte Eigenheiten hat oder in ungewohnten Situationen unsicher reagiert.
Achten Sie außerdem darauf, ob der Hundesitter Fragen stellt und sich wirklich für Ihren Hund interessiert. Ein gutes Zeichen ist es, wenn vorab über Tagesablauf, Spaziergänge, Fütterung und den Umgang mit bestimmten Situationen gesprochen wird. Ebenso wichtig ist, dass die Sympathie zwischen Hund und Betreuungsperson stimmt und ein Kennenlernen ohne Zeitdruck möglich ist.
Vorbereitung vor dem ersten Betreuungstermin
Bevor der Hundesitter zum ersten Mal allein mit Ihrem Hund bleibt, sollten Sie die wichtigsten Informationen übersichtlich weitergeben. Dazu gehören der gewohnte Tagesablauf, Fütterungszeiten, bevorzugte Spazierwege, Lieblingsbeschäftigungen und Dinge, die Ihr Hund nicht mag. Je besser der Hundesitter den Alltag Ihres Hundes kennt, desto leichter kann er sich darauf einstellen.
Hilfreich sind auch Hinweise zum Verhalten an der Leine, zum Kontakt mit anderen Hunden und zu typischen Reaktionen in neuen Situationen. Wenn bestimmte Regeln im Haushalt gelten, sollten diese ebenfalls vorher besprochen werden. So weiß der Hundesitter, was erlaubt ist und worauf er besonders achten soll.
Oftmals sind die Hundebetreuer dort bereits bekannt. Aber nicht nur Ihnen muss der Hundesitter zusagen. Lassen Sie auch Ihren Hund mitentscheiden. Erstens kommen nicht alle gleich mit den Hunden zurecht. Zum zweiten haben Hunde ein Gespür für die Menschen.
Lassen Sie den Sitter sowie den Hund mal eine Weile allein. Entweder spielen die Beiden oder gehen schon mal probeweise Gassi. Danach sehen Sie wie sich der Hund entschieden hat. Ob er die Person akzeptiert, oder ob es nicht so harmoniert.
Oftmals wird ein Hundesitter nur für ein paar Stunden gesucht, meist in der Mittagszeit. Da liegen die Preise zwischen 7,50-10 € die Stunde. Nicht nur für die Wochentage sind Hundesitter einzusetzen. Auch wenn Sie mal über das Wochenende wegfahren möchten oder in Urlaub fahren wollen, kann ein Hundesitter eingesetzt werden. Nicht immer kann man die Hunde mit in den Urlaub nehmen. Entweder handelt es sich um eine Fernreise oder aber der Hund müsste vorher in Quarantäne. Das möchte man seinem Liebling natürlich nicht zumuten. Bei so einer langen Zeit handelt man natürlich einen Festpreis aus.
Kurze Checkliste vor dem Hundesitting
Vor dem ersten Einsatz können einige Punkte in Ruhe geklärt werden. Eine einfache Liste hilft dabei, nichts Wichtiges zu vergessen und Missverständnisse zu vermeiden.
- Kontaktdaten und eine gut erreichbare Telefonnummer
- Fütterungszeiten und besondere Fressgewohnheiten
- Gewohnte Zeiten und Wege für Spaziergänge
- Besonderheiten im Verhalten des Hundes
- Ein Notfallkontakt für Rückfragen
- Regeln für Wohnung, Garten, Leine und Begegnungen mit anderen Hunden
Was Sie in keinem Fall vergessen sollten: Ihrem Hundesitter die Gewohnheiten Ihres Hundes mitzuteilen. Ebenso die Fressgewohnheiten. Genauso sollte sich der Sitter an Ihre Hundeerziehung halten.
Häufige Fragen zum Hundesitter
Wie sollte das erste Kennenlernen ablaufen?
Das erste Treffen sollte möglichst ruhig und ohne Eile stattfinden. Hund, Halter und Hundesitter können sich dabei kennenlernen, Fragen klären und beobachten, wie der Hund auf die neue Person reagiert.
Woran merkt man, ob Hund und Hundesitter zusammenpassen?
Ein gutes Zeichen ist, wenn der Hund nach einer kurzen Eingewöhnung entspannt wirkt und die Betreuungsperson ruhig sowie aufmerksam mit ihm umgeht. Wichtig ist auch, dass Sie selbst ein gutes Gefühl bei den Absprachen haben.
Welche Absprachen sind vorab sinnvoll?
Sinnvoll sind klare Absprachen zu Fütterung, Spaziergängen, Regeln im Alltag und dazu, wie der Hundesitter Sie bei Rückfragen erreichen kann. Je klarer diese Punkte besprochen sind, desto sicherer fühlt sich die Betreuung für alle Beteiligten an.


