Basset Hound

Basset Hound

Wer einen Hund mit viel Humor und ungeahnten Eigenschaften besitzen möchte, der sollte nach einem Basset Hound Ausschau halten.

Der Basset Hound ist ein kleiner, bis zu 38 cm großer Hund welcher ursprünglich für die Meutejagd verwendet wurde. Er hat ein beachtliches Gewicht was ausgewachsen meist um die 35 Kilogramm beträgt. Er besitzt 2 Lange Schlappohren und ein trauriges aussehen, welches er nicht selten benutzt um sein Willen bei seinem Herrchen durchzusetzen. Die üblichen Farben für einen Basset Hound sind entweder schwarz-weiß-braun oder lemon-weiß.

Der Basset Hound ist ein Hund mit Tradition. Schon in dem Stück ,,Sommernachtstraum‘‘ von William Shakespeare soll der Basset Hound vorgekommen sein. Hier in Deutschland wurde die erste Zucht 1957 gemacht. Und von da an wurde der Basset Hound beliebter und beliebter.

Von seinem Charakter her ist der Basset Hound ein sehr sanftmütiger Hund. Manchmal vielleicht ein bisschen eigensinnig aber immer lieb. Dadurch das er nicht gerne alleine ist, integriert sich der Basset Hound auch sehr schnell in Familien und bei anderen Hunden, und kann somit ohne Probleme als Familienhund gehalten werden. Auch mit Kindern versteht sich der Basset Hound sehr gut und liebt es mit ihnen zu spielen. Man sollte außerdem Wert darauf legen, dem Hund viel Auslauf zu geben. Der Basset Hound sieht zwar träge aus, ist er jedoch draußen unterwegs kann er stundenlang rumrennen und spielen. Dies kommt nicht zuletzt von seiner ursprünglichen Benutzung als Jagdhund. Durch die viele Bewegung bleibt der Basset Hound auch gesund und fit da er bei zu viel Trägheit schnell zur Übergewichtigkeit neigt. Ansonsten ist der Basset Hound eine überaus gesunde Hunderasse und leidet wenn dann nur an Rückenschmerzen durch seinen langen Rücken und den kurzen Beinen.

Passt ein Basset Hound zum eigenen Alltag?

Vor der Anschaffung lohnt sich ein ehrlicher Blick auf den eigenen Tagesablauf. Ein Basset Hound passt besonders gut zu Menschen, die Freude an einem sanftmütigen, aber auch eigensinnigen Hund haben und genügend Zeit für gemeinsame Spaziergänge, Beschäftigung und Nähe einplanen können.

Wichtig ist außerdem die Frage, wie häufig der Hund alleine bleiben müsste. Da der Basset Hound im Artikel bereits als sehr menschen- und hundebezogen beschrieben wird, sollte das Alleinsein nicht leichtfertig unterschätzt werden. Auch Geduld in der Erziehung und eine ruhige Wohnsituation, in der der Hund zur Ruhe kommen kann, sind hilfreiche Voraussetzungen.

Wenn man einen Basset Hound trainieren möchte, dann muss man sehr viel Geduld aufbringen. Aber keine Angst, es wird ihnen Spaß machen. Wenn man einen Basset Hound genug Belohnungen für gute Leistung beim Trainieren gibt und ihn immer wieder positiv bestärkt, hat man in kurzer Zeit einen Basset Hound der einem die tollsten Tricks vormacht.

Alltag und Training mit dem Basset Hound

Im Alltag hilft es, beim Basset Hound konsequent, aber freundlich zu bleiben. Da er eigensinnig sein kann, sind klare Regeln und positive Bestärkung oft angenehmer als Druck oder Hektik. Kurze, motivierende Übungseinheiten passen meist besser als ein zu strenger Umgang.

Auch bei Spaziergängen und Beschäftigung ist Abwechslung sinnvoll. Der Basset Hound sollte Gelegenheit bekommen, sich zu bewegen, zu schnuppern und gemeinsam mit seinen Menschen etwas zu erleben. Gleichzeitig sind ausreichend Pausen wichtig, damit der Hund nicht überfordert wird und im Haus gut zur Ruhe kommen kann.

Wenn man aus Arbeitstechnischen Gründen oder anderen Gründen seinen Basset für eine längere Zeit am Tag alleine zu Hause lassen muss, dann sollte man einen zweiten Hund besitzen da Bassets sich alleine sehr unwohl fühlen und jemanden brauchen.

Kurze Checkliste für Haltung und Pflege

  • Genügend Zeit für Spaziergänge, Beschäftigung und gemeinsame Ruhephasen einplanen.
  • Geduld für die Erziehung mitbringen und auf positive Bestärkung setzen.
  • Das Alleinbleiben realistisch einschätzen und den Alltag entsprechend vorbereiten.
  • Fell, Ohren und allgemeines Wohlbefinden regelmäßig aufmerksam beobachten.
  • Das Gewicht im Blick behalten und bei Auffälligkeiten fachkundig nachfragen.
  • Vor der Anschaffung Fragen an Züchter, Tierarzt oder erfahrene Hundehalter vorbereiten.

Als Pflege Hinweise sollte man darauf achten, dass man die langen Schlappohren des Basset Hound öfters pflegt, damit keine Entzündungen oder ähnliches entsteht. Außerdem sollte man im Winter den Basset Hound nicht im tiefen Schnee stehen lassen, da er ,,tiefergelegt‘‘ ist und somit sein Oberkörper sich nur wenige cm über dem Erdboden befindet, was bei kalten Temperaturen und Schnee zur Unterkühlung führen kann.

Häufige Fragen zum Basset Hound

Ist der Basset Hound ein Familienhund?

Der Basset Hound wird im Artikel als sanftmütig, lieb und familienbezogen beschrieben. Er kann daher gut in eine Familie passen, wenn genügend Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit vorhanden sind.

Kann ein Basset Hound gut alleine bleiben?

Der Basset Hound ist ungern allein. Wer regelmäßig lange außer Haus ist, sollte vorher gut überlegen, wie Betreuung, Gesellschaft und ein passender Tagesablauf organisiert werden können.

Wie anspruchsvoll ist die Erziehung?

Bei der Erziehung braucht man vor allem Geduld. Der Basset Hound kann eigensinnig sein, reagiert aber im beschriebenen Alltag gut auf Belohnung, freundliche Konsequenz und positive Bestärkung.

Worauf sollte man bei der Pflege achten?

Besonders die langen Schlappohren sollten regelmäßig beachtet und gepflegt werden. Bei Unsicherheit oder auffälligen Veränderungen ist es sinnvoll, fachkundigen Rat einzuholen.

Schreibe einen Kommentar