Bichon Frise
Der Bichon Frise ist eine kleine Hunderasse, die die Größe einer Katze haben. Damals wurde er als königlicher Schoßhund gehalten. Auch für verschiedene Zirkusauftritte wurde die Rasse oftmals eingesetzt, weil die Bichon Frisen ein schnelles Lernvermögen besitzen. In der heutigen Zeit gilt er als treuer Gefährte und oftmals auch als Ausstellungshund.
Das Aussehen
Der Bichon Frise ist ein kleiner, weißer, charmanter Hund, der auf den ersten Blick wie ein großer Wollknäuel wirkt. Die Augen des Hundes sind meist braun oder schwarz und in einer rundlichen Form. Die Ohren sind hängend und mit weißen Fell besehen. Da diese Rasse keine Haare verliert, ist er für alle Allergiker und Hundeskeptiker, die nicht gerne Haare in der Wohnung haben, geeignet.
Der Charakter
Bichons sind intelligent, lernfähig und sehr lebhaft. Sie lieben die Nähe zu Menschen und sind deshalb für Familien mit Kindern besonders geeignet. Außerdem verstehen sie sich gut mit anderen Hunden. Da es eine sehr aktive Hunderasse ist, sollte man sie oft ausführen. Aber auch gegen Spielzeug sind sie nicht abgeneigt und lieben es damit zu toben. Man kann ihnen Kunststücke beibringen, die sie schnell lernen und auch immer vorführen, wenn man es ihnen befiehlt.
Alltag und Vorbereitung
Wer sich für einen Bichon Frise interessiert, sollte nicht nur auf das Aussehen und den freundlichen Charakter achten. Wichtig ist auch, ob der Hund gut in den eigenen Tagesablauf passt. Da Bichons die Nähe zu Menschen mögen, sollte ausreichend Zeit für gemeinsame Beschäftigung, Spaziergänge und ruhige Phasen im Alltag eingeplant werden.
Auch die Wohnsituation spielt eine Rolle. Ein kleiner Hund braucht zwar nicht automatisch viel Platz, sollte aber genügend Aufmerksamkeit, klare Routinen und passende Beschäftigung bekommen. Vor der Anschaffung ist es hilfreich, ehrlich zu prüfen, wer sich im Alltag um den Hund kümmert und wie Betreuung, Urlaub oder längere Abwesenheiten geregelt werden können.
Praktische Tipps für Haltung und Beschäftigung
Der Bichon Frise gilt als lernfreudig und menschenbezogen. Deshalb profitieren viele Hunde dieser Rasse von freundlicher, konsequenter Erziehung und wiederkehrenden Abläufen. Kurze Übungen, gemeinsames Spiel und abwechslungsreiche Spaziergänge können helfen, den Hund im Alltag sinnvoll zu beschäftigen, ohne ihn zu überfordern.
Auch die Pflege sollte von Anfang an mitgedacht werden. Das helle, dichte Fell braucht regelmäßige Aufmerksamkeit, damit der Hund gepflegt bleibt und sich wohlfühlt. Wer unsicher ist, welche Pflege im eigenen Fall sinnvoll ist, kann sich beim Züchter, in einer Hundeschule oder bei fachkundigen Ansprechpersonen beraten lassen.
Was sollte man vor dem Kauf eines Bichons beachten?
Am einfachsten wird es, wenn man sich vor dem Kauf entscheidet, ob man lieber eine Bichon Hündin oder ein Rüde aufnehmen möchte. Ein Bichon Rüde ist genauso leicht zu erziehen, wie eine Bichon Hündin. Bei einer Hündin muss man allerdings beachten, dass sie zwei mal im Jahr läufig wird. In dieser Zeit blutet der Hund, was aber oftmals gar nicht auffällt, da der Hund sich von alleine sauber hält. Eine spezielle, windelartige Hose aus dem Fachmarkt, bietet trotzdem Schutz, falls man den Hund auf die Couch oder mit in das eigene Bett nehmen möchte. In der Zeit wo die Hündin läufig ist, sollte man besonders gut auf sie aufpassen, damit sie keinen unerwarteten Nachwuchs erwartet.
Kurze Checkliste vor der Anschaffung
- Passt ein lebhafter, menschenbezogener Hund dauerhaft in den eigenen Alltag?
- Ist genug Zeit für Spaziergänge, Spiel, Erziehung und Ruhephasen vorhanden?
- Kann die regelmäßige Fellpflege zuverlässig eingeplant werden?
- Ist geklärt, wer den Hund betreut, wenn man selbst keine Zeit hat?
- Passt der Hund zum Familienalltag, zu vorhandenen Tieren und zur Wohnsituation?
- Können offene Fragen mit dem Züchter oder einer fachkundigen Person besprochen werden?
Man sollte sich am besten noch einmal vom Züchter selbst beraten lassen, welcher der Welpen zu dem eigenen Lebensumfeld passt. Meist entscheidet hierbei aber doch das Herz der Hundeliebhaber, denn die Bichon Welpen sehen alle besonders süß aus. Im Endeffekt sind eigentlich alle Bichon Frisen kinderlieb und leicht zu erziehen.
Häufige Fragen zum Bichon Frise
Kann ein Bichon Frise ein Familienhund sein?
Ein Bichon Frise kann gut zu Familien passen, wenn genügend Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit vorhanden sind. Wichtig ist, dass Kinder den respektvollen Umgang mit dem Hund lernen und der Hund Rückzugsmöglichkeiten bekommt.
Wie viel Beschäftigung sollte man einplanen?
Der Bichon Frise ist lebhaft und lernfreudig. Neben Spaziergängen können gemeinsames Spiel, kleine Übungen und geistige Beschäftigung sinnvoll sein. Entscheidend ist ein ausgewogener Alltag mit Aktivität und Ruhe.
Worauf sollte man vor der Anschaffung besonders achten?
Vor der Anschaffung sollte man prüfen, ob Zeit, Betreuung, Pflege und Erziehung langfristig zum eigenen Leben passen. Außerdem ist es sinnvoll, sich nicht nur vom Aussehen eines Welpen leiten zu lassen, sondern auch Charakter, Umfeld und Beratung durch erfahrene Ansprechpersonen einzubeziehen.


