Husky
Die bekannteste der verschiedenen Husky-Arten ist der Sibirian Husky. Diese Rasse wurde schon vor 4000 Jahren in Sibirien von verschiedenen Völkerstämmen als Lasten- und Zugtiere benutzt. Im 19. Jahrhundert nahmen einige dieser Hunde erfolgreich an Schlittenrennen teil und wurden von dem Zeitpunkt an gezielt gezüchtet.
Steckbrief
Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
Charakter: eigenständig, intelligent, aktiv, menschenfreundlich, sozial, verspielt
Größe: 53 – 60 cm ( Rüden ), 50 – 56 cm ( Hündinnen )
Gewicht: 20 – 27 kg (Rüden), 16 – 23 kg ( Hündinnen )
Farben: Schwarz-Weiß, Grau-Weiß, Rot-Weiß, Braun-Weiß, Reinweiß, Seltener auch mehrfarbig
Ursprungsland: Sibirien
Körperbau
Das dicke Fell des Huskys besteht aus zwei Lagen. Von reinem Weiß, weich und wärmend ist das Unterfell, von unterschiedlicher Färbung dagegen das wasserabweisende, mittellange Deckhaar. Die Färbung in rot, grau oder schwarz ist über den Rücken meistens sehr kräftig ausgeprägt, verläuft dann an den Seiten und Beinen schwächer. Unterseite und Brust sind meistens weiß. Die Ohren stehen aufrecht und die Augen können blau, braun oder auch unterschiedliche Farben haben. Die Rute ist sichelförmig und dicht behaart.
Wesenzüge und Charakter
Die Husky Welpen wuchsen bei vielen der früheren Völkerstämme mit den Kindern zusammen auf, und dies trug entscheidend zu ihrer Sanftmütigkeit und Kinder- und Menschenfreundlichkeit bei. Dadurch eignen sie sich allerdings nicht sehr gut als Wachhund, denn Fremden begegnen sie eher mit Neugier und Freude als mit Feindseligkeit.
Der Siberian Husky ist nicht nur wegen seines Aussehens beliebt, sondern auch wegen seines besonderen Wesens. Sein Charakter unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Hunderassen. Huskys gelten als freundlich, intelligent und sehr aktiv, gleichzeitig aber auch als eigenständig und manchmal stur. Wer seinen Charakter versteht und respektiert, bekommt einen: Loyalen Begleiter, Sportlichen Partner, Lebensfrohen Familienhund.
Wer einen Husky halten möchte, sollte seine typischen Wesenszüge gut kennen.
Voraussetzung für die Anschaffung
Vor der Anschaffung eines Huskys sollte Klarheit darüber bestehen, dass der Bewegungsdrang und Jagdinstink dieser Rasse sehr groß ist. Deshalb sollte er besser auch nur angeleint ausgeführt werden, denn hat er erst einmal eine mögliche Beute gewittert, ignoriert er meistens jegliches Rufen und Pfeifen.
Um den Husky bei guter Gesundheit zu halten, braucht er wirklich anstrengende und ausgedehnte Aktivitäten. Am besten wird dem gerecht wenn er zum Joggen oder Fahrradfahren mitgenommen wird. Noch wohler fühlt er sich, am Schlittenhundsport teilzunehmen. Dort findet er auch die Gesellschaft seiner Artgenossen. Huskies sind Rudeltiere und fühlen sich sehr unwohl, wenn sie auf Dauer alleine sind.
Die Erziehung eines Huskys ist nicht ganz einfach und funktioniert am besten, wenn sie so früh wie möglich am besten nach dem Belohnungsprinzip begonnen wird. Wenn er das Gefühl hat, dass es sich für ihn lohnt, ein erwünschtes Verhalten an den Tag zu legen, wird er sich auch bald daran gewöhnen.
Ernährung
Die Ernährung des Siberian Huskys unterscheidet sich in einigen Punkten von vielen anderen Hunderassen. Huskys wurden als Schlittenhunde gezüchtet und sind daher sehr ausdauernd. Interessant ist, dass sie trotz hoher Aktivität oft relativ wenig Futter benötigen, da ihr Stoffwechsel sehr effizient arbeitet. Ein Husky benötigt eine Ernährung, die reich an hochwertigen Nährstoffen und hochwertigem tierischem Eiweiß ist. Hochwertiges Eiweiß, gesunde Fette und eine kontrollierte Futtermenge sind entscheidend für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Seine Ernährung sollte zu ein Drittel aus Getreide und Gemüse und zwei Drittel aus Fleisch bestehen . Nach Möglichkeit kein rohes Fleisch füttern.

Mit der richtigen Ernährung bleibt ein Husky fit, ausdauernd und gesund, selbst bei hoher Aktivität. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend, damit Huskys gesund bleiben und ihre Energie optimal nutzen können.
Pflege
Die Pflege eines Huskys ist sehr wichtig, weil diese Hunderasse ein dichtes, doppellagiges Fell besitzt und besondere Bedürfnisse hat. Ein Husky ist zwar relativ pflegeleicht im Vergleich zu manchen anderen Rassen, aber es gibt einige Dinge, die man unbedingt beachten sollte, damit er gesund bleibt.
Ein Husky ist kein extrem pflegeintensiver Hund, aber seine Fellpflege und Gesundheitskontrollen sind sehr wichtig. Besonders während des Fellwechsels braucht er mehr Aufmerksamkeit.

Fazit
Der Siberian Husky ist eine beeindruckende Hunderasse mit großer Ausdauer, Intelligenz und einem einzigartigen Erscheinungsbild. Er eignet sich besonders für aktive Menschen, die gerne Zeit draußen verbringen und ihren Hund intensiv beschäftigen können.
Wer die Bedürfnisse dieser Rasse versteht und erfüllt, erhält einen loyalen, lebhaften und faszinierenden Begleiter, der viel Energie und Freude ins Leben bringt.


