Vitale Vierbeiner – richtige Hundenahrung unerlässlich
Hundefreunde und -Besitzer wollen für ihren Vierbeiner in den häufigsten Fällen meistens nur das Beste. Und das Beste bezieht sich in diesem Fall immer auch auf die Ernährung. Denn: Von Luft und Liebe allein können wir alle nicht leben. Die Ernährung macht aber bekanntlich noch viel mehr aus als nur allein den Lebenserhalt. Sie kann über Gesund- und Krankheit entscheiden. Das ist bei Mensch und Tier so.
Gerade beim Hund spielt die Ernährung jedoch oft noch einmal eine gesonderte und daher sehr wichtige Rolle. Aber warum ist das so? Wie sieht eine gesunde und optimale Ernährung des Hundes aus? Und was sollte man als fürsorglicher Hundebesitzer sonst noch zum Thema Futter wissen und beachten?
Futter ist nicht gleich Futter
Futter ist nicht gleich Futter. Natürlich gibt es ersichtlich Trockenfutter und Nassfutter – aber das ist noch lange nicht alles. Hundefutter unterscheidet sich auch sehr enorm im Detail. Beispielsweise durch die Zusammensetzung von diesem. Nicht grundlos gibt es spezielles Hundefutter für Welpen, für ausgewachsene und vitale Hunde und Hundefutter für Senioren. Der Grund ist in erster Linie der, dass Hunde ebenso verschieden sind, wie das große Sortiment an Hundefutter, welches erhältlich ist. Junge Hunde sind meistens sehr viel aktiver als ältere Hunde. Das bedeutet nicht selten, dass sie sich viel stärker bewegen und daher auch einen höheren Bedarf an Nährstoffen und Kalorien haben. Welpen hingegen befinden sich mitten im Wachstum.
Worauf man bei der Futterwahl achten kann
Bei der Auswahl eines Futters spielen mehrere Punkte zusammen. Neben dem Alter des Hundes können auch Größe, Aktivitätsniveau, Gewichtsentwicklung und die allgemeine Verträglichkeit eine Rolle spielen. Ein sehr aktiver Hund hat im Alltag andere Anforderungen als ein eher ruhiger Hund, und ein junger Hund befindet sich in einer anderen Lebensphase als ein Senior.
Hilfreich ist es, nicht nur auf die Futterart zu schauen, sondern auch darauf, ob das Futter zum eigenen Hund passt. Dazu gehört, wie gern der Hund es annimmt, ob er es gut verträgt und ob er insgesamt einen ausgeglichenen Eindruck macht. Bei besonderen Bedürfnissen, Unsicherheiten oder gesundheitlichen Auffälligkeiten ist es sinnvoll, fachkundigen Rat einzuholen, statt allein nach Bauchgefühl zu entscheiden.
Das richtige Futter für die Gesundheit
Gewöhnliches Erwachsenenfutter ist daher für diese oft ebenso ungeeignet, wie für ältere Hunde. Denn während Senioren meistens ruhiger und träger sind und daher eher „leichtes“ Futter benötigen, setzt die richtige Fütterung eines Welpen ungeheuer viele Mineralien, Nährwerte und Vitamine voraus. Mit dem falschen Futter könnte der Welpe also im Wachstum gehindert werden, der normal alte Hund unterversorgt und der Senior überversorgt werden. Wieder anders sieht es mit Hunden aus, die unter speziellen Krankheiten oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen leiden. Auch für diese Fälle gibt es spezielle Futtermittel, die unbedingt verabreicht werden sollten – sofern es von Nöten ist.
Praktische Hinweise für den Alltag
Im Alltag lohnt es sich, den Hund beim Fressen und auch danach aufmerksam zu beobachten. Frisst er mit normalem Appetit, wirkt er zufrieden und kommt er mit dem Futter gut zurecht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die gewählte Nahrung grundsätzlich passt. Auffälligkeiten sollten dagegen nicht einfach übergangen werden.
Wenn ein Futter gewechselt werden soll, ist eine behutsame Vorgehensweise meist angenehmer für den Hund als ein sehr abrupter Wechsel. Dabei geht es nicht darum, starre Regeln zu befolgen, sondern den Hund aufmerksam zu begleiten und Veränderungen ernst zu nehmen. Bei Unsicherheit, anhaltenden Problemen oder bekannten gesundheitlichen Einschränkungen sollte die Fütterung mit einer fachkundigen Stelle besprochen werden.
Häufige Fehler bei der Auswahl von Hundefutter
Ein häufiger Fehler besteht darin, Futter nur nach Verpackung, Werbung oder Gewohnheit auszuwählen. Was für den einen Hund gut funktioniert, muss nicht automatisch auch für einen anderen Hund passend sein. Deshalb ist es wichtig, den individuellen Hund im Blick zu behalten.
Ebenso ungünstig kann es sein, Veränderungen im Verhalten, in der Verträglichkeit oder im allgemeinen Eindruck des Hundes zu ignorieren. Auch sollte man besondere Lebensphasen nicht übersehen: Welpen, erwachsene Hunde und ältere Hunde haben nicht immer dieselben Bedürfnisse. Wer unsicher ist, sollte lieber nachfragen, als dauerhaft bei einer unpassenden Lösung zu bleiben.
Fazit: Das passende Futter bewusst auswählen
Die richtige Hundenahrung hängt nicht nur von der Futterart ab, sondern vor allem davon, ob sie zur Lebensphase und zum individuellen Hund passt. Alter, Aktivität, Verträglichkeit und besondere Bedürfnisse sollten bei der Entscheidung mitbedacht werden.
Eine bewusste Futterwahl bedeutet deshalb, den eigenen Hund aufmerksam zu beobachten und bei besonderen Fragen nicht allein zu entscheiden. So lässt sich die Ernährung besser auf den Vierbeiner abstimmen, ohne vorschnell zu pauschalen Lösungen zu greifen.


